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Zur Pädagogik

Die wichtigste Arbeit, die ein Kind im Kindergartenalter leistet, ist die des Spiels. Durch diese Tätigkeit erobert es sich spielend die Welt.

Durch die vielfältigsten Sinneserfahrungen setzt es sich mit seiner Umwelt und den Menschen auseinander und lernt sich selbst kennen. Fein- und Grobmotorik werden geübt, auch die Fantasie bekommt Nahrung.

Das Tun der Erwachsenen, aber auch das Spiel der anderen Kinder in seiner Umgebung regen zum Nachahmen an oder verwandeln es zu etwas Eigenem. Ebenso können soziale Fähigkeiten im täglich Miteinander geübt und erlernt werden.

Kinder lieben Wiederholungen, diese geben Sicherheit und Orientierung, sodass wir auf einen rhythmischen Tages- und Wochenablauf großen Wert legen. Ebenso gehört das Feiern der christlichen Feste und das Erleben des Jahreslaufes dazu.

In den liebevoll eingerichteten Räumen und in dem neu gestalteten Garten können die Kinder vielfältig tätig sein. Dazu stehen ihnen verschiedene natürliche Materialien zur Verfügung: Dinge, die einfach sind und die Fantasie zu intensivem Spiel anregen. Der Wechsel von Spielphasen drinnen und draußen ist, unabhängig vom Wetter, fester Bestandteil des Tagesablaufes. Dadurch wird die ganzheitliche Entwicklung unterstützt.



Hauswirtschaftliche und künstlerische Tätigkeiten wie Backen, Kochen, Gärtnern, Werken, Kneten mit Bienenwachs, Malen mit Aquarellfarben sowie Sing- und Bewegungsspiele oder Eurythmie lassen die Kinder ihre Welt „begreifen“.

So erlebt das Kind die Welt als sinnhaft. Es lernt sie mit eigenen Händen zu begreifen und zu gestalten. Schauen wir auf die Forschung der Salutogenese, so ist gerade in diesem Sinne die Erfahrung der Selbstwirksamkeit von besonderer Bedeutung für die Bildung der Persönlichkeit und fördert Selbstsicherheit und Resilienz.

Die Aufgabe der Erziehenden ist es mit liebevollem, zugewandtem Blick genau zu beobachten, um so die Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und zu erkennen. Denn jedes Kind möchte in seinen Bedürfnissen wahrgenommen und erkannt werden. Die Grundlage dazu ist eine von Offenheit, Respekt und grundsätzlicher Wertschätzung getragene Haltung dem Kind und seinen Eltern gegenüber.



Zusammenarbeit mit den Eltern

Für eine gelingende Zusammenarbeit ist der Austausch zwischen Eltern und ErzieherInnen von großer Bedeutung.

In vielen Bereichen, den sogenannten Arbeitskreisen, freuen wir uns über Mitarbeit der Eltern. So kann gemeinsam eine Umgebung geschaffen werden, in der sich das Kind wahrgenommen, geborgen und versorgt fühlen kann.


Eingewöhnung

Damit eine Eingewöhnung gut gelingen kann, gibt es eine feste Bezugserzieherin, die sowohl für das Kind als auch für die Eltern Ansprechpartnerin ist. Die Eingewöhnung ist eine sehr sensible Zeit, denn jedes Kind reagiert unterschiedlich in Übergangssituationen. Da wir die einzelnen Schritte der Eingewöhnung am Kind ablesen, bitten wir die Eltern genügend Zeit einzuplanen, damit ein Bindungsaufbau zur Betreuungsperson gelingen kann. Bevor die Kinder in die Einrichtung kommen wird die Eingewöhnung in einem Aufnahmegespräch individuell angeschaut und besprochen.